Digitalmarkt
Mobile Effects 2014-II
Der User von heute verlangt nach verschiedenen Screens - vor allem während der TV-Werbepause. Die Mobile Effects Studie untersucht, wie auf Tablets und Smartphones gesurft wird und wie sich die Multiscreen-Nutzung verändert hat.
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Mobile Effects 2014-II
Autor
Sonja Knab
VÖ-Datum:
08/2014
Viele Screens statt nur TV
Die Multiscreen-Nutzung nimmt rasant zu. Mit 47,4 Prozent gibt knapp die Hälfte der Befragten an, das Smartphone oder Tablet während des Fernsehens zur Hand zu nehmen. Das sind über 26 Prozent mehr als in der Vorjahresbefragung. Als Grund dafür nennt ein Großteil der Befragten, dass sie vom aktuellen TV-Programm gelangweilt sind oder den Werbeblock überbrücken möchten.  Vor allem das Tablet entwickelt sich zu einem immer beliebteren Parallelmedium: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nutzung des Tablets parallel zum TV um 21,7 Prozent gestiegen und macht damit den rasantesten Sprung beim Thema Multiscreen-Nutzung.                                                                                                              


Apps und Push-Nachrichten immer beliebter
Immer mehr Mobile-Nutzer setzen auf Apps: Mittlerweile hat der Großteil der Smartphone-User (25,5 Prozent) zwischen 11 und 20 Apps installiert. 18,5 Prozent haben sogar mehr als 30 Apps auf ihrem Smartphone zur Verfügung. Vor allem redaktionelle Angebote werden auf dem Tablet inzwischen von 44 Prozent der Befragten überwiegend über Apps aufgerufen. Erstmalig wurden bei der Mobile Effects-Erhebung die Smartphone-Nutzer auch zu ihrer Einstellung hinsichtlich Push-Nachrichten befragt. Das Ergebnis zeigt deutlich: Push-Nachrichten sind erwünscht und durchaus beliebt. 40 Prozent der Smartphone-User nutzen Sie bereits, bei den unter 20-jährigen liegt der Anteil sogar bei 67,5 Prozent.                                                                                                                                                                                                                                                                                                


Tablet-Warenkorb beinhaltet teurere Produkte

Die Anzahl der User, die ihre Smartphones und Tablets zum Mobile Shopping nutzen, hat sich erhöht. Mittlerweile haben 32,7 Prozent schon einmal über ihr Mobiltelefon und 59,2 Prozent über ihr Tablet einen Kauf getätigt. Während allerdings über das Smartphone meist nur kleinere Beträge beim Mobile Shopping ausgegeben werden, wird das Tablet auch zum Kauf von teureren Produkten über 100 oder 150 Euro genutzt. Das Mobile Payment hat sich beim Shopping aber noch nicht durchgesetzt: Mehr als 90 Prozent verwenden die mobile Bezahloption noch nicht. An erster Stelle der am häufigsten mobil gekauften Artikel stehen Bücher sowie Flug- und Bahntickets und Hotel-Buchungen.                                                                                                                                                                                                                  


Mobile-Nutzung und -Verbreitung steigt weiter an
Alles ist vernetzt, der Alltag mobil und kaum jemand nicht in Besitz eines Smartphones oder Tablets. Jeder zweite Befragte hat mittlerweile ein Smartphone und beinahe jeder Dritte ein Tablet. Entsprechend steigt auch die mobile Internetnutzung weiter an: Knapp die Hälfte aller Mobiltelefon-Besitzer nutzen das Mobile Internet. Auch im Zeitverlauf konnte eine deutliche Veränderung der Internet Nutzungsgewohnheiten beobachtet werden: Immer mehr Befragte geben an, dass sich ihre stationäre Internetnutzung aufgrund der mobilen Internetnutzung verändert hat. Dabei rufen die Geräte allerdings verschiedene Nutzungsgewohnheiten hervor: So gibt nur ein Drittel der Befragten an, dass auf dem Tablet und auf dem Smartphone die gleichen Websites verwendet werden.                                                                                                                         


Zur Studie:   
                                          
Die regelmäßig von der BurdaForward durchgeführte Mobile Effects Studie soll Kunden und Agenturen stärkere Einblicke in den Mobile-Markt ermöglichen und Hilfestellung bei der Planung von mobiler Werbung geben. Im Juni/Juli 2014 wurden für die elfte Studie der Mobile Effects Reihe 3.351 Personen im BurdaForward Netzwerk zu ihrer mobilen Internetnutzung befragt. Um die Ergebnisse mit Primärdaten zur Tablet-Nutzung anreichern zu können, wurden parallel Befragungen von 336 Personen via Tablet-Targeting durchgeführt. Die getroffenen Aussagen beziehen sich alle auf die Nutzer des BurdaForward Netzwerkes. Daraus können Tendenzaussagen über die deutsche Internetbevölkerung getroffen werden.
 
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